Der Markt für Hafnium ist vergleichsweise klein. Da das Metall überwiegend als Nebenprodukt bei der Herstellung von Zirkonium gewonnen wird, ist sein Angebot eng an die Nachfrage nach Zirkonium gebunden. Entsprechend ist die weltweite Verfügbarkeit begrenzt und kann nur im Rahmen der Zirkoniumproduktion langsam ausgeweitet werden. Länder, in denen Hafnium im Rahmen der Zirkoniumindustrie gewonnen und weiterverarbeitet wird, sind unter anderem China, Frankreich, Indien, Russland und die Vereinigten Staaten.
Da Hafnium in bestimmten strategisch wichtigen Technologien eingesetzt wird – etwa in der Kerntechnik und in der Halbleiterindustrie – gilt es in vielen Ländern als kritischer bzw. strategischer Rohstoff. Die Kombination aus begrenztem Angebot und spezialisierten Anwendungen führt dazu, dass der Markt empfindlich auf Veränderungen bei Angebot und Nachfrage reagieren kann. Durch die 2024 von China verschärften Auflagen für den Export von Hafnium ist der Markt für dieses Technologiemetall zusätzlich unter Druck geraten. Zusammen mit dem steigenden Bedarf aus der Luftfahrt und Chipbranche ist der Preis in jüngster Zeit stark gestiegen.
Aufgrund der strategischen Bedeutung von Hafnium in der Verteidigungsindustrie prüfen die USA eine Ausweitung der heimischen Produktion. Insgesamt ist jedoch davon auszugehen, dass die begrenzte Verfügbarkeit des Metalls und seine enge Kopplung an die Zirkoniumproduktion weiterhin ein struktureller Engpass bleiben werden.
Trotz der operativen Verbesserung blieb jedoch ein kleiner Nettoverlust Neo Performance Materials hat am Dienstag Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt. Der kanadische Spezialist für Seltenerd- und kritische Materialien profitierte von höheren Umsätzen, stark verbesserten Margen und einer besonders dynamischen Entwicklung bei den Technologiemetallen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal auf 155 Millionen US-Dollar, nach 121,6 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis erhöhte sich deutlich
Endgültige Genehmigung durch die US-Regierung rückt einen Schritt näher. Die Umgehung der Internationalen Meeresbodenbehörde wird jedoch auch kritisch gesehen.
Australien und Japan haben sich auf eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit verständigt, die auch den Rohstoffsektor umfassen soll.
Die USA und die EU wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich kritischer Rohstoffe deutlich ausbauen.
Report von IEA und OECD zeigt Fortschritte, aber auch anhaltende Hürden wie hohe Kosten und fehlende internationale Standards.
Staaten, die ihre Lieferketten diversifizieren wollen, müssten bereit sein, für das Material einen Aufpreis zu zahlen, so der Handelsbeauftragte der USA, Jamieson Greer.
Aktuelle Handelsdaten aus China weisen auf eine spürbare Veränderung bei der Versorgung mit den strategisch wichtigen Metallen Gallium und Germanium hin.
Die chinesischen Zollbehörden haben am heutigen Montag eine Reihe von Daten zum Außenhandel mit kritischen Rohstoffen und aus ihnen hergestellten Komponenten veröffentlicht.
Nachdem im Februar kein Dysprosium aus China ins Ausland geliefert worden ist, zeigen die jüngsten Daten der Zollbehörden für März mit 7.386 Kilogramm eine Zunahme.
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